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Montag, 19. März 2018

Nicht nur fürs Büro...Grünpflanzen in dekorativen XXL-Gefäßen

Der Wunsch nach einem natürlichen Ambiente im eigenen Wohnbereich ist groß. 

Akzente lassen sich mit Grünpflanzen in XXL-Gefäßen setzen. Ob mit großen oder kleinen Exemplaren, Pflanzen sorgen für Entspannung und Wohlbefinden.





Große Formen, viele Farben und ein modernes Design machen es möglich, die eigenen Räume dekorativ zu gestalten. Keramik, Terrakotta und Stein, aber vor allem neuere Materialien wie Fiberglas haben den Trend zu großen Übertöpfen, den XXL-Gefäßen geprägt. Trotz ihrer Größe sind diese Gefäße federleicht und lassen sich überall bequem arrangieren.

Jung und fröhlich wirkt die Pflanzung, wenn man sich für bunte Gefäße entscheidet, wie in Knallrot oder Gelb. Darüber hinaus unterstreichen hochglänzendes Design aber auch kontrastreiche Farbverläufe die Leuchtkraft der jeweiligen Gefäßfarbe.




Wer es dezenter mag, greift zu einem natürlichen Gefäßmaterial. Erd- oder Steinfarben, in grau, beige oder braun passen sehr gut zu den neuen Oberflächen, die ganz der Natur nachempfunden sind. Die Haptik wird betont durch eine Optik, die an Korbgeflecht, Granit oder Muscheldekor erinnert. Aber auch klassische, eckige Formen erhalten ein neues Outfit, wenn sie mit unebenen Naturmaterialien kombiniert sind.




Ob hochglänzend oder mit einer rauen, matten Oberfläche – allen XL-Gefäßen gemein ist die Aufgabe, den Grünpflanzen einen passenden Platz zu bieten, in dem sie sich wohlfühlen und gut gedeihen.




Bei der Auswahl der Grünpflanze sind keine Grenzen gesetzt. Je nach Vorliebe und passend zur Einrichtung, beleben sie den Raum, schaffen Harmonie und verbessern die Luft. Vom dickblättrigen Geldbaum, einem stacheligen Kaktus, über den hochstrebenden Bogenhanf bis zum filigranen Farn oder einem riesigen Baumfarn  passen viele Zimmerpflanzen in die XXL-Gefäße und werden so zum dekorativen Raumobjekt. Experten für Raumbegrünung bieten Lösungen passend zum jeweiligen Standort. Sie beraten individuell und bepflanzen die Gefäße auch.




Die XXL-Gefäße werden nicht komplett mit Substrat oder Tongranulat gefüllt. Dank einem Einsatz ist nur so viel Material nötig, wie die Grünpflanze zur Stabilität und zum Wohlbefinden braucht. In den XXL-Gefäßen zeigen sich die Grünpflanzen in ihrer ganzen Pracht und Zeichnungen auf der Blattunterseite kommen „in der Höhe“ besonders zur Geltung.

Viele weitere interessante Informationen zur Raumbegrünung und zur Hydrokultur finden Sie unter http://www.original-hydrokultur.de, oder kontaktieren Sie uns unter cl@claussengmbh.de.

Wir wünschen eine erfolgreiche Woche!



Quelle/Text- und Bildrechte: GMH/FvRH soweit nicht anders angegeben

Mittwoch, 24. September 2014

Schöne Pflanzen und gesunde Menschen

Hydrokultur sorgt für schöne Pflanzen und gesunde Menschen


(GMH/FvRH) Zimmerpflanzen sind gut für die Gesundheit: Sie verbessern das Raumklima und wirken messbar als Stresskiller. Besonders hygienisch und pflegeleicht ist die Begrünung im Innenbereich, wenn dabei auf Erde verzichtet wird. Hydrokultur ist deshalb für viele professionelle Raumbegrüner erste Wahl. Dabei ist das System so durchdacht, dass die Pflanzen auch bei Menschen ohne „grünen Daumen“ gedeihen.

Ein Wasserstandsanzeiger erleichtert die Pflege und hilft bei der optimalen Versorgung von Zimmerpflanzen in Hydrokultur.

Zimmerpflanzen kommen häufig aus tropischen Regionen. Es ist schwer, ihnen in der Wohnung ideale Bedingungen zu bieten. Deshalb haben Profis Hilfe für eine konstante Wasser- und Nährstoffversorgung entwickelt. Das Grün wächst auf hygienischem Substrat aus Ton. Dies kommt Allergikern zugute. Statt nach Gefühl mal mehr und mal weniger zu gießen, stehen die Pflanzen in einem Gefäß mit Wasservorrat und nehmen sich was sie brauchen. Dank der Kapillarkraft wandert das Wasser von unten zwischen dem Blähton nach oben. Die Wurzeln der Pflanze suchen sich im Topf den Bereich, an dem das Verhältnis zwischen Luft und Wasser ideal ist. Leichte Schwankungen des Wasserstandes können die Pflanzen in der Regel gut ausgleichen. Ein Wasserstandsanzeiger ermöglicht die Kontrolle.

Auch blühende Pflanzen sind in Hydrokultur möglich

Hydrokultur holt also das Beste aus vielen Pflanzen heraus. Zwischen schönem Grün zu leben und zu arbeiten hilft zudem Menschen gesund zu bleiben. Die Weltgesundheitsorganisation hat längst anerkannt, dass der Aufenthalt in Gebäuden krank machen kann. Zimmerpflanzen wirken dem „Sick-Building“-Syndrom (Englisch für: krankes Haus) entgegen. Wissenschaftler fanden heraus, dass Raumbegrünung ausgeglichen macht, Stress abbauen kann und die Leistungsbereitschaft erhöht. Zudem filtern Blätter als „Grüne Lunge“ Schadstoffe aus der Luft, wie beispielsweise Nikotin oder Lösungsmittel. Im Gegenzug geben sie Sauerstoff an die Umgebung ab. Die Verdunstung der Blätter sorgt insbesondere während der Heizperiode dafür, dass die Luftfeuchtigkeit im Wohlfühlbereich bleibt.
Viele weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie auch unter www.original-hydrokultur.de.

Diese Pflanzen sorgen für gutes Raumklima

Papyrus (Cyperus papyrus) und andere Zyperngräser (Cyperaceae) sind gute Raumbefeuchter. 

Bildquelle: Google Bildersuche

Als Filter für Schadstoffe aus der Luft haben sich Efeu (Hedera), Einblatt (Spathiphyllum) und Grünlilie (Chlorophytum comosum) bewährt. 

Bildquelle: Google Bildersuche, Níeuwkoop

Viel Sauerstoff erzeugen vor allem Gewächse mit großen Blättern wie Zimmerlinde, Gummibaum und Fensterblatt.

Bildquelle: Google Bildersuche, Nieuwkoop

Aber auch alle anderen Arten von Zimmerpflanzen sind hilfreich für ein gesundes Raumklima und unterstützen das Wohlbefinden von uns Menschen.

Quelle/Text- und Bildrechte: GMH/FvRH soweit nicht anders angegeben

Wir wünschen einen guten Start ins Wochenende!


Montag, 22. September 2014

Ausgefallenes Begrünungskonzept - im 25hours Bikini Hotel in Berlin

Ende Juni fand die jährliche Tagung unseres Fachverbands für Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) am Verwaltungssitz in Berlin statt.

Wir nutzten dies und kamen statt am Mittwoch schon am Montag an. Diese beiden Nächte verbrachten wir im erst Anfang 2014 eröffneten 25hours Bikini Hotel am Tiergarten.


Die relativ kleine Hotelkette zeichnet sich an allen Standorten durch eine phantasievolle und vor allem jedes Mal einzigartige Innenarchitektur aus. Für Berlin heißt das (Zitat von der Website *klick* des Hotels):

"Das 25hours Hotel Bikini Berlin ist vielfältig wie die Großstadt und wild wie der Dschungel. Im denkmalgeschützten Bikini Haus, an der Nahtstelle zwischen dem Berliner Zoo und dem Breitscheidplatz, hat das Team um Designer Werner Aisslinger eine Hotelwelt geschaffen, die mit den Gegensätzen von Natur und Kultur spielt. Anziehungspunkt, nicht nur für Hotelgäste, sind Restaurant und Bar im Dachgeschoss mit umlaufender Terrasse und dem besten Blick über die Hauptstadt und in den Zoo."

Nicht nur im Foyer, nein, im ganzen Haus wurde an verschiedenen Stellen und auf sehr phantasievolle Art und Weise mit Pflanzen gearbeitet. In Hydrokultur!


Klar, daß uns das natürlich besonders interessierte. Auffällig ist der unorthodoxe, fast schon freche Einsatz außergewöhnlicher Pflanzgefäße. Wer sich das wohl ausgedacht hat?


Daß Paletten anders als ursprünglich gedacht eingesetzt werden, daran hat man sich inzwischen irgendwie schon gewöhnt. Aber als Pflanzwand?


Wer auch immer die Vorbereitungen machen mußte, er oder sie war sicher nicht zu beneiden, denn die relativ dicke Folie so exakt in diese kleinen und engen Zwischenräume zu tackern, daß auch wirklich alles wasserdicht ist und trotzdem noch genug Platz für die Pflanze und den Blähton bleibt, das ist eine echte Leistung. Hut ab!

Überall im öffentlichen Bereich sind Pflanzen zu finden:



Rund um die Rezeption und die Lounge...


In und vor den Meetingräumen...


Sogar im Toilettenbereich! Mein persönlicher Favorit, die Waschschüssel als Pflanzgefäß...


Alles andere als langweilig und altmodisch!

Aber nicht nur in den öffentlichen Bereichen, auch in den Zimmern gab es Pflanzen. Das ist leider mittlerweile alles andere als selbstverständlich, hat aber trotz der Schlichtheit eine enorme Wirkung.


Deutlich zu sehen, daß man auch mit einfachen Mitteln und einem eher kleinen Budget etwas erreichen kann.

Die Zimmerbegrünung besteht aus einfachen Gefäßen und Pflanzen, macht aber durch ihre Auswahl trotzdem viel her. Die eher altmodischen Pflanzen werden perfekt ergänzt durch weitere Dekoelementen zum Thema Natur.


Es gelingt mit dieser Kombination hervorragend, eine freundliche und moderne Wirkung zu erzielen.

Auch durch den Einsatz verschiedener Elemente aus dem Gewächshausbau wird die Naturwirkung unterstrichen. Die wuselige Großstadt bleibt außen vor, der Erholungswert ist für die Innenstadtlage - bequeme Laufnähe zu Bahnhof Zoo und Ku'damm - enorm.


Ganz oben befinden sich die Monkey Bar und das hervorragende Restaurant Neni, beide mit einem phantastischen Blick über die Stadt, direkt angeschlossen sind die Bikini-Einkaufs-Mall und weitere nette Restaurants und Bars, im Grunde kann man sich mehrere Tage nur auf dem Bikini-Areal aufhalten.


Wer trotzdem rauswill, die Stadt hautnah erleben aber nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß unterwegs sein möchte, der schnappt sich eines der kostenlosen Fahrräder oder, wenn es weiter hinaus gehen soll, einen ebenfalls kostenlosen Mini.


Zusammen mit der selbstverständlich im Zimmer vorhandenen Ladestation für iPhone/iPad und der großzügigen, ebenfalls kostenlos nutzbaren Work-Lap-Zone bleiben bei einem Kurztrip auf jeden Fall keine Wünsche eines Apple-Nutzers offen.


Unser Fazit: Eine optimale Mischung aus Design, Komfort und außergewöhnlichen Elementen, wir haben uns sehr wohlgefühlt und werden sicher dieses oder eines der anderen 25hours Hotels besuchen.


Weitere Eindrücke über unseren Besuch im 25hours und in Berlin gibt es hier *klick*.

Dienstag, 4. März 2014

Wenn Mutti nicht mehr gießt…

Pflanzen in Hydrokultur sind die Lösung für junge Erwachsene, Studierende und Menschen mit 'braunem' Daumen!

(GMH/FvRH) Auch in den ersten eigenen vier Wänden und in der Studentenbude gehören Pflanzen zum gemütlichen Ambiente. Sie sind ein ideales Geschenk zum Einzug. Bei der Pflege der Pflanzen mag Mutti früher noch steuernd eingegriffen haben. Jetzt liegt auch hier die volle Verantwortung in den Händen der jungen Erwachsenen.

Die (erste) eigene Wohnung so richtig genießen: Mit Pflanzen in Hydrokultur gelingt die Raumgestaltung. Dieses System der Innenraumbegrünung ist einfach zu handhaben. Die Pflanzen bleiben dauerhaft gesund und schön.

Das Gießwasser grob abschätzen und die Feuchte in der Erde mit dem Finger testen? Besser nicht. Hydrokultur hat dazu eine praktikable Lösung. Der Wasserstandsanzeiger im Hydrokulturgefäß lässt keinen Raum für Spekulationen. Die Gießpflege reduziert sich auf einen 14-tägigen Turnus und kommt dem heute oft flexiblen Lebensstil der Menschen entgegen. 

Öfter mal verreist und nicht immer da? Gießen auf Vorrat ist möglich. Das Wasser wird langsam an die Pflanzen abgegeben. Darin gelöst sind genau die Nährstoffe, die das jeweilige Grün braucht. Der spezielle Langzeitdünger muss nur einmal im Vierteljahr ersetzt werden. Alternativ können auch handelsübliche Flüssigdünger, die für Hydrokultur geeignet sind, ins Gießwasser gegeben werden. 



Aufbau des Hydrokultursystems (Quelle: Internet)

Als Substrat eignet sich Blähton besonders gut. Dieses Naturprodukt ist leicht im Gewicht, keimfrei, biologisch und chemisch neutral. Erdschädlinge kommen so gar nicht erst in die Wohnung. Und Blähton hat die Fähigkeit, Wasser und Nährstoffe besonders gut an die Pflanzen zu leiten, so dass sie gut gedeihen. Die Bewohner mit dem nicht ganz so grünen Daumen müssen bei der Pflanzenpflege nicht experimentieren.

Viele Pflanzen sind für Hydrokultur bestens geeignet: Grün- und Blütenpflanzen in vielfältigen Farben und Formen, Palmen, Farne, Kletter- und Hängepflanzen und auch Kakteen. Lediglich kurzlebige, saisonale Akzentpflanzen sind nicht sinnvoll für diese auf Dauer angelegte Raumbegrünung. 


Vielfältige Blattstrukturen

Hydrokultur funktioniert deshalb so gut, weil ein ausgefeiltes System dahintersteckt. Zwingend sind richtige Hydrokultur-Gefäße. Sie gibt es heute aus jedem gewünschten Material in vielen Ausführungen und Farben, und sie sind dauerhaft wasserdicht. Die Gefäße müssen allerdings vom Hersteller für die Hydrokultur explizit ausgewiesen sein. Eindrucksvoll wirken große bepflanzte Bodengefäße. Für Harmonie sorgen kleinere Gefäße auf Möbeln wie Regalen, dem Schreibtisch oder auf dem Sideboard. Ebenso gibt es ausgefeilte Lösungen für Raumteiler mit Pflanzen in Hydrokultur. Kleine Wohnungen gewinnen so enorm an Qualität.

Für jeden Wohnstil das richtige Gefäß

Auch wenn Feuchtigkeit und Nährstoffe optimal bei der Hydrokultur eingestellt werden können, bleibt Licht ein wichtiger Faktor. Der Standort der Pflanzen muss ausreichend hell sein. Die wahrgenommene Helligkeit zeigt nicht, wie viel Licht tatsächlich bis zu ihnen durchdringt. Gerade für den Start in die Hydrokultur und bei schwierigen Bereichen im neuen Domizil bleiben der Rat und die Unterstützung von professionellen Raumbegrüner unersetzlich.
Viele weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie auch unter www.original-hydrokultur.de und auf Nachfrage bei uns.








Dienstag, 4. Februar 2014

Moderne Kombinationen

            So werden Pflanzen zum Designobjekt


(GMH/FvRH) Zimmerpflanzen sind nicht nur Detail bei der Einrichtung einer Wohnung: In der richtigen Kombination mit einem modernen Pflanzgefäß werden sie zum hochwertigen Designobjekt. Als Blickfang beherrschen sie im Idealfall sogar das Erscheinungsbild eines Raumes. Damit die Freude daran lange währt und das Arrangement ein verlängertes Wochenende ohne Schaden übersteht, bedarf es lediglich eines mineralischen Pflanzsubstrats und eines Wasserreservoirs für pflegeleichte Hydrokultur.

Besonders elegant wirken zwei Hydrokultur-Gefäße mit gleichen Pflanzen, die mit etwas Abstand zueinander aufgestellt werden.

Kontraste bilden

Klasse statt Masse lautet die Devise, wenn Zimmerpflanzen das Ambiente verändern sollen. Profis suchen flache, hohe, runde oder quadratische Behälter nicht nur passend zur Pflanze sondern auch zur Einrichtung aus. Metallische Oberflächen bringen Glamour in die Wohnung. Je funkelnder der Topf, desto zurückhaltender sollte die Pflanze gewählt werden. Dunkelgrüne Blätter etwa von Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) und Fensterblatt (Monstera deliciosa) bilden schöne Kontraste zu auffälligen Farben und Strukturen.


Ton-in-Ton wirkt

Graue Objekte sind hingegen wahre Verwandlungskünstler und passen sich jeder Umgebung an. Wer das Besondere sucht, sollte einen Behälter in Steinoptik mit einer grauen Pflanze kombinieren. Dazu zählen dickblättrige Sukkulenten wie Kap-Aloe (Aloe ferox), Pfennigbaum (Crassula arborescens) und Rosetten bildende Echeverie (Echeveria elegans). Auch Kakteen eignen sich gut, wachsen sie an ihren natürlichen Standorten doch in oberflächlich trockenen Böden. Ebenso wie in Hydrokultur ziehen sie sich Feuchtigkeit aus tieferen Schichten. Ein niedriger Wasserstand im Substrat und gelegentliches Trockenfallen wird in der Regel mit gutem Wachstum belohnt.


Jugendlich und frisch

Jugendlich-spritzig wirken Gefäße in Pink. Eine Schmetterlings-Orchidee (Phalaenopsis) oder Zimmerazalee (Rhododendron) mit Blüten im selben Ton bekommt den Effekt eines Kunstwerkes. Denn auch Blühpflanzen finden in mineralischem Substrat optimale Bedingungen vor. Für frühlingshafte Stimmung sorgt ein Arrangement in frischem Grün und Weiß. Dafür eignen sich Zimmerpflanzen mit weißen Blüten wie Einblatt (Spathiphyllum) oder mit weiß-grünen Blättern wie Kolbenfaden (Aglaonema commutatum) und Grünlilie (Chlorophytum comosum). Wer mehrere Pflanzen in ein Gefäß setzt, sollte auf natürlich wirkende Kombinationen achten. Elegant wirken deutliche Höhenunterschiede, wenn unter dem Stamm eines Drachenbaum (Dracaena marginata) beispielsweise rankende Exemplare von Baumfreund (Philodendron scandens) oder Russischem Wein (Cissus rhombifolia) den Boden bedecken.



Abstand unterstreicht die Wertigkeit

Besonders elegant wirken zwei oder gar mehr identische Hydrokultur-Gefäße mit den gleichen Pflanzen. Für den größtmöglichen Effekt sollten die Arrangements mit etwas Abstand zueinander aufgestellt werden, beispielsweise rechts und links vom Fenster. Auch zwischen unterschiedlichen Solisten gehört Platz. Das bringt ihre Besonderheit zur Geltung und unterstreicht ihre Wertigkeit.



Viele weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie auch unter www.original-hydrokultur.de.
Weitere Bildbeispiele: http://www.pinterest.com/claussengmbh/inspiration-der-woche-2012/






Mittwoch, 12. Juni 2013

Grüne Wohnwelten auf der IGS in Hamburg

In der letzten Woche fand auf der IGS (Internationale Gartenschau) in Hamburg die Hallen-Sonderschau 'Grüne Wohnwelten - Expedition ins Wohnzimmer' statt. Die Aussteller waren Mitglieder des Fachverbands Raumbegrünung und Hydrokultur, dem wir auch angehören. Zeitgleich fand dort auch die Jahreshauptversammlung des Verbands statt.


Anläßlich der Medaillenübergabe besuchten wir am Freitag die kleine aber sehr feine Ausstellung. Die Ständen waren phantasievoll gestaltet und an vielen Stellen konnte man überraschenden Ideen entdecken. Oder sind Sie schon einmal auf die Idee gekommen, eine alte Handtasche mit Pflanzen zu befüllen?


Alle Bilder zu zeigen die ich gemacht habe würde wahrscheinlich den Blog sprengen, deshalb gibt es hier nur eine kleine Auswahl aus Collagen. 


Sehr einladend war der Stand von Engel & Engelke aus Bückeburg. Leider waren die Cocktails gerade aus und so schauten wir uns weiter in der Halle um.


Hydro-Böttle aus Hamburg/Schenefeld beeindruckte mit einer abwechslungsreichen Wasserlandschaft, in die neben zahlreichen Grünpflanzen auch alte Amphoren eingearbeitet waren.


Anthurien in leuchtendem Rot gab es an mehreren Stellen, unter anderen beim Pflanzen-Forum von A. Hildebrand. Die von ihm verwendeten großen, flachen Gefäße eignen sich besonders gut für Eingangshallen und Atrien.


Besonders gut gefallen hat uns der große, einladende Tisch im italienischen Stil, den Willi Höfer aus Eislingen gestaltet hat. Figuren aus Draht waren die Gäste an diesem sanft nach Kräutern und Zitrusfrüchten duftenden Tisch.


An den Ständen von Kremkau Raumbegrünung und Hutzel-Hydrokulturen gab es Beispiele für die vertikale Wandbegrünung und klassische Hydrokulturgefäße.

Alle auf der IGS 2013 entstandenen Aufnahmen
sind auf unserer 
Seite bei Facebook zu finden.

Anschließend hatten wir noch Gelegenheit zum Besuch der IGS-Außenflächen, was bei wundervollem Frühsommerwetter fast einem Ausflug in den Süden gleich kam.

Die IGS in Hamburg geht noch bis Oktober, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.


P.S. Alle gezeigten Pflanzen und Gefäße sind auch über uns zu beziehen. Sprechen Sie uns an.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Green Home reloaded

Hydrokultur sorgt für ein grünes Zuhause mit Wohlfühlatmosphäre 

Endlich ist es soweit: Die Tage werden wieder länger, die Sonne schiebt immer häufiger die Wolken beiseite und in den Parks und Gärten leuchten Winterlinge und Schneeglöckchen um die Wette.

Wellnessfaktor Pflanze: Grüne Mitbewohner verbessern
das Raumklima und heben spürbar die Stimmung
.

Die fröhliche Aufbruchstimmung wirkt ansteckend: Überall werden nun alte Kleidungsstücke aussortiert, Fenster geputzt und Wohnungen neu dekoriert. Zufrieden betrachtet man anschließend sein Werk – obwohl, da fehlt doch noch etwas... Wenn draußen die Blättchen sprießen, fällt oft besonders auf, dass in der Wohnung frisches Grün Mangelware ist: Die letzte Birkenfeige (Ficus benjamina) ist schon vor ewigen Zeiten eingegangen, weil sie stets zu viel oder zu wenig gegossen wurde, und die Yucca-Palme schien einem doch ein bisschen sehr Retro und wurde kurzerhand aussortiert.


Auch in Sachen Innenraumbegrünung ist es nun an der Zeit für einen Neuanfang – dank Hydrokultursystemen ohne großen Aufwand, aber mit positivem Langzeiteffekt für Herz und Seele. Das Besondere an den kleinen Kügelchen aus Blähton: Sie geben den Wurzeln Halt und sind auch aus hygienischen Gründen ein unkompliziertes Substrat. In Verbindung mit praktischen Wasserstandsanzeigern sind so selbst pflanzentechnische Anfänger immer auf der sicheren Seite und die grünen Mitbewohner optimal versorgt.

 

Frischer Schwung für die Wohnung

Als Erstes müssen die passenden Pflanzen her, am besten solche, die von Anfang an in Hydrokultur herangezogen wurden. Die Zahl der Arten ist riesig: Palmen und exotisch anmutende Grünpflanzen lassen einen Hauch von Urlaubsgefühl durchs blitzeblank geputzte Wohnzimmer wehen, auf dem Schreibtisch im Arbeitszimmer fällt der edle Elefantenfuß (Beaucarnea) sofort ins Auge und mit bekannten Pflanzen wie der auch als „Drachenbaum“ bekannten Dracaena marginata lebt jeder Wohnraum auf.


Hydrokulturpflanzen sind dabei in allen gängigen Topfgrößen erhältlich, sodass man sich aus dem aktuellen Sortiment trendige Farben und ansprechende Dekors aussuchen kann. Besonders edel wirken hohe konische Pflanzengefäße für den Boden. In ihnen kommen zum Beispiel breitgefächerte Farne oder auch Blütenschönheiten wie Einblatt (Spatiphyllum) oder Flamingoblume (Anthurium) sehr gut zur Geltung. Dadurch bringen sie nicht nur frischen Schwung in die Wohnung, auch die Pflanzen starten von Anfang richtig durch – der Frühling kann kommen.

 

Formen gekonnt kombinieren

Um Zimmerpflanzen gekonnt in Szene zu setzen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie mit dem Pflanzgefäß den Charakter der Pflanze aufgreifen und weiterführen, etwa indem Sie die an spitze Schwerter erinnernden Blätter des Bogenhanfs (Sansevieria) in hohe eckige Pflanzgefäße setzen. Eine solch repräsentative, dynamische Kombination passt gut in modern eingerichtete Wohnungen, Lofts, Eingangshallen und Geschäftsräume.


Umgekehrt kann jedoch auch ein Spiel der Gegensätze sehr reizvoll wirken: Die typische Form des Nestfarns (Asplenium nidus) nimmt eckigen Gefäßen etwas von ihrer Strenge und bringt gleichzeitig Spannung in die Gestaltung. In jedem Fall sollte die Größe von Pflanze und Pflanzgefäß gut aufeinander abgestimmt sein. Eine Kentia-Palme (Howea) und ein hüfthoher Pflanzkübel beispielsweise vermitteln Exklusivität und Eleganz.

Quelle/Text- und Bildrechte: GMH/FvRH, fleurami, plantsfirstchoice, lechuza
 
Tipp: Auch für nicht ganz so moderne Umgebungen wie in den Beispielen oben gibt es passende, schöne Pflanzgefäße. Es muß nicht immer das Standardgefäß sein. Fragen Sie uns danach.

Wir wünschen einen erfolgreichen Abschluß dieser Woche und ein schönes Winterabschlußwochenende!