Dienstag, 4. März 2014

Wenn Mutti nicht mehr gießt…

Pflanzen in Hydrokultur sind die Lösung für junge Erwachsene, Studierende und Menschen mit 'braunem' Daumen!

(GMH/FvRH) Auch in den ersten eigenen vier Wänden und in der Studentenbude gehören Pflanzen zum gemütlichen Ambiente. Sie sind ein ideales Geschenk zum Einzug. Bei der Pflege der Pflanzen mag Mutti früher noch steuernd eingegriffen haben. Jetzt liegt auch hier die volle Verantwortung in den Händen der jungen Erwachsenen.

Die (erste) eigene Wohnung so richtig genießen: Mit Pflanzen in Hydrokultur gelingt die Raumgestaltung. Dieses System der Innenraumbegrünung ist einfach zu handhaben. Die Pflanzen bleiben dauerhaft gesund und schön.

Das Gießwasser grob abschätzen und die Feuchte in der Erde mit dem Finger testen? Besser nicht. Hydrokultur hat dazu eine praktikable Lösung. Der Wasserstandsanzeiger im Hydrokulturgefäß lässt keinen Raum für Spekulationen. Die Gießpflege reduziert sich auf einen 14-tägigen Turnus und kommt dem heute oft flexiblen Lebensstil der Menschen entgegen. 

Öfter mal verreist und nicht immer da? Gießen auf Vorrat ist möglich. Das Wasser wird langsam an die Pflanzen abgegeben. Darin gelöst sind genau die Nährstoffe, die das jeweilige Grün braucht. Der spezielle Langzeitdünger muss nur einmal im Vierteljahr ersetzt werden. Alternativ können auch handelsübliche Flüssigdünger, die für Hydrokultur geeignet sind, ins Gießwasser gegeben werden. 



Aufbau des Hydrokultursystems (Quelle: Internet)

Als Substrat eignet sich Blähton besonders gut. Dieses Naturprodukt ist leicht im Gewicht, keimfrei, biologisch und chemisch neutral. Erdschädlinge kommen so gar nicht erst in die Wohnung. Und Blähton hat die Fähigkeit, Wasser und Nährstoffe besonders gut an die Pflanzen zu leiten, so dass sie gut gedeihen. Die Bewohner mit dem nicht ganz so grünen Daumen müssen bei der Pflanzenpflege nicht experimentieren.

Viele Pflanzen sind für Hydrokultur bestens geeignet: Grün- und Blütenpflanzen in vielfältigen Farben und Formen, Palmen, Farne, Kletter- und Hängepflanzen und auch Kakteen. Lediglich kurzlebige, saisonale Akzentpflanzen sind nicht sinnvoll für diese auf Dauer angelegte Raumbegrünung. 


Vielfältige Blattstrukturen

Hydrokultur funktioniert deshalb so gut, weil ein ausgefeiltes System dahintersteckt. Zwingend sind richtige Hydrokultur-Gefäße. Sie gibt es heute aus jedem gewünschten Material in vielen Ausführungen und Farben, und sie sind dauerhaft wasserdicht. Die Gefäße müssen allerdings vom Hersteller für die Hydrokultur explizit ausgewiesen sein. Eindrucksvoll wirken große bepflanzte Bodengefäße. Für Harmonie sorgen kleinere Gefäße auf Möbeln wie Regalen, dem Schreibtisch oder auf dem Sideboard. Ebenso gibt es ausgefeilte Lösungen für Raumteiler mit Pflanzen in Hydrokultur. Kleine Wohnungen gewinnen so enorm an Qualität.

Für jeden Wohnstil das richtige Gefäß

Auch wenn Feuchtigkeit und Nährstoffe optimal bei der Hydrokultur eingestellt werden können, bleibt Licht ein wichtiger Faktor. Der Standort der Pflanzen muss ausreichend hell sein. Die wahrgenommene Helligkeit zeigt nicht, wie viel Licht tatsächlich bis zu ihnen durchdringt. Gerade für den Start in die Hydrokultur und bei schwierigen Bereichen im neuen Domizil bleiben der Rat und die Unterstützung von professionellen Raumbegrüner unersetzlich.
Viele weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie auch unter www.original-hydrokultur.de und auf Nachfrage bei uns.








Dienstag, 4. Februar 2014

Moderne Kombinationen

            So werden Pflanzen zum Designobjekt


(GMH/FvRH) Zimmerpflanzen sind nicht nur Detail bei der Einrichtung einer Wohnung: In der richtigen Kombination mit einem modernen Pflanzgefäß werden sie zum hochwertigen Designobjekt. Als Blickfang beherrschen sie im Idealfall sogar das Erscheinungsbild eines Raumes. Damit die Freude daran lange währt und das Arrangement ein verlängertes Wochenende ohne Schaden übersteht, bedarf es lediglich eines mineralischen Pflanzsubstrats und eines Wasserreservoirs für pflegeleichte Hydrokultur.

Besonders elegant wirken zwei Hydrokultur-Gefäße mit gleichen Pflanzen, die mit etwas Abstand zueinander aufgestellt werden.

Kontraste bilden

Klasse statt Masse lautet die Devise, wenn Zimmerpflanzen das Ambiente verändern sollen. Profis suchen flache, hohe, runde oder quadratische Behälter nicht nur passend zur Pflanze sondern auch zur Einrichtung aus. Metallische Oberflächen bringen Glamour in die Wohnung. Je funkelnder der Topf, desto zurückhaltender sollte die Pflanze gewählt werden. Dunkelgrüne Blätter etwa von Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) und Fensterblatt (Monstera deliciosa) bilden schöne Kontraste zu auffälligen Farben und Strukturen.


Ton-in-Ton wirkt

Graue Objekte sind hingegen wahre Verwandlungskünstler und passen sich jeder Umgebung an. Wer das Besondere sucht, sollte einen Behälter in Steinoptik mit einer grauen Pflanze kombinieren. Dazu zählen dickblättrige Sukkulenten wie Kap-Aloe (Aloe ferox), Pfennigbaum (Crassula arborescens) und Rosetten bildende Echeverie (Echeveria elegans). Auch Kakteen eignen sich gut, wachsen sie an ihren natürlichen Standorten doch in oberflächlich trockenen Böden. Ebenso wie in Hydrokultur ziehen sie sich Feuchtigkeit aus tieferen Schichten. Ein niedriger Wasserstand im Substrat und gelegentliches Trockenfallen wird in der Regel mit gutem Wachstum belohnt.


Jugendlich und frisch

Jugendlich-spritzig wirken Gefäße in Pink. Eine Schmetterlings-Orchidee (Phalaenopsis) oder Zimmerazalee (Rhododendron) mit Blüten im selben Ton bekommt den Effekt eines Kunstwerkes. Denn auch Blühpflanzen finden in mineralischem Substrat optimale Bedingungen vor. Für frühlingshafte Stimmung sorgt ein Arrangement in frischem Grün und Weiß. Dafür eignen sich Zimmerpflanzen mit weißen Blüten wie Einblatt (Spathiphyllum) oder mit weiß-grünen Blättern wie Kolbenfaden (Aglaonema commutatum) und Grünlilie (Chlorophytum comosum). Wer mehrere Pflanzen in ein Gefäß setzt, sollte auf natürlich wirkende Kombinationen achten. Elegant wirken deutliche Höhenunterschiede, wenn unter dem Stamm eines Drachenbaum (Dracaena marginata) beispielsweise rankende Exemplare von Baumfreund (Philodendron scandens) oder Russischem Wein (Cissus rhombifolia) den Boden bedecken.



Abstand unterstreicht die Wertigkeit

Besonders elegant wirken zwei oder gar mehr identische Hydrokultur-Gefäße mit den gleichen Pflanzen. Für den größtmöglichen Effekt sollten die Arrangements mit etwas Abstand zueinander aufgestellt werden, beispielsweise rechts und links vom Fenster. Auch zwischen unterschiedlichen Solisten gehört Platz. Das bringt ihre Besonderheit zur Geltung und unterstreicht ihre Wertigkeit.



Viele weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie auch unter www.original-hydrokultur.de.
Weitere Bildbeispiele: http://www.pinterest.com/claussengmbh/inspiration-der-woche-2012/






Dienstag, 9. Juli 2013

Vorstellung: Gefäße für die Raumbegrünung

Auch wenn Sie ursprünglich garnicht für die Raumbegrünung mit Hydrokultur gedacht waren, haben sich die Kunststoffgefäße von Lechuza® in den letzten Jahren zu einem Bestseller-Gefäß entwickelt.

Die Produktlinie LECHUZA der geobra Brandstätter GmbH & Co. KG, mit Sitz in Zirndorf, Deutschland, ist seit dem Jahr 2000 auf dem Markt und begeistert seitdem professionelle Innenraumbegrüner wie Endverbraucher gleichermaßen mit durchdachten Lösungen im Bereich Pflanzgefäße und Zubehör.
Horst Brandstätter, Firmeninhaber der geobra Brandstätter GmbH & Co. KG, suchte Ende der 90er Jahre mit seinem Entwicklerteam nach neuen Geschäftsfeldern, um den Erfolg des Unternehmens in anderen Bereichen zu erweitern. Das über Jahre bei der Verarbeitung von Kunststoffen gesammelte Wissen sollte hierfür die Basis bilden. Marktanalysen ergaben einen großen Bedarf an hochwertigen Design-Pflanzgefäßen, die mit einem Erd-Bewässerungs-System ausgestattet sind und sich durch Funktionalität und Formvielfalt auszeichnen. Bereits 1998 wurden die ersten LECHUZA Pflanzgefäße entworfen und im Jahr 2000 erfolgreich in den Markt eingeführt. Damit begann eine weitere Erfolgsgeschichte des bekannten Familienunternehmens.
Die junge Abteilung der Firmengruppe wächst seitdem stetig. Im Jahr 2006 exportierte LECHUZA bereits in über 50 Länder weltweit. Um der steigenden Nachfrage zu begegnen, wird die Produktionsstätte in Dietenhofen, Deutschland, stetig erweitert und den Bedürfnissen angepasst.
Die junge Marke der Brandstätter Gruppe, die durch die Marke PLAYMOBIL bereits seit mehr als drei Jahrzehnten weltweit als Spezialist in Sachen Kunststoffspritzguss bekannt und - insbesondere bei den Kleinen - für ihre durchdachten Lösungen im Detail beliebt ist, befindet sich auf Erfolgskurs. LECHUZA konnte sich als Premium-Marke für Pflanzgefäße und Zubehör in einem umkämpften Markt positionieren. Das wachsende Endverbrauchergeschäft und die begleitenden POS-Aktivitäten stärken die Markenbekanntheit und damit die gezielte Nachfrage nach den innovativen Pflanzgefäßen mit Erd-Bewässerung. (Textursprung: Homepage Lechuza®)
Selbstverständlich erhalten Sie bei uns alle Gefäßvarianten und das entsprechende Zubehör in hydrokulturgeeigneter Form. Das beliebteste Modell ist Cubico, daß wie alle Modelle in verschiedenen Größen und Farben erhältlich ist.





Weitere Modelle finden Sie auf unserer Pinterest-Bildergalerie.

Gerne informieren wir Sie über die verfügbaren Gefäßvarianten und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.


Mittwoch, 12. Juni 2013

Grüne Wohnwelten auf der IGS in Hamburg

In der letzten Woche fand auf der IGS (Internationale Gartenschau) in Hamburg die Hallen-Sonderschau 'Grüne Wohnwelten - Expedition ins Wohnzimmer' statt. Die Aussteller waren Mitglieder des Fachverbands Raumbegrünung und Hydrokultur, dem wir auch angehören. Zeitgleich fand dort auch die Jahreshauptversammlung des Verbands statt.


Anläßlich der Medaillenübergabe besuchten wir am Freitag die kleine aber sehr feine Ausstellung. Die Ständen waren phantasievoll gestaltet und an vielen Stellen konnte man überraschenden Ideen entdecken. Oder sind Sie schon einmal auf die Idee gekommen, eine alte Handtasche mit Pflanzen zu befüllen?


Alle Bilder zu zeigen die ich gemacht habe würde wahrscheinlich den Blog sprengen, deshalb gibt es hier nur eine kleine Auswahl aus Collagen. 


Sehr einladend war der Stand von Engel & Engelke aus Bückeburg. Leider waren die Cocktails gerade aus und so schauten wir uns weiter in der Halle um.


Hydro-Böttle aus Hamburg/Schenefeld beeindruckte mit einer abwechslungsreichen Wasserlandschaft, in die neben zahlreichen Grünpflanzen auch alte Amphoren eingearbeitet waren.


Anthurien in leuchtendem Rot gab es an mehreren Stellen, unter anderen beim Pflanzen-Forum von A. Hildebrand. Die von ihm verwendeten großen, flachen Gefäße eignen sich besonders gut für Eingangshallen und Atrien.


Besonders gut gefallen hat uns der große, einladende Tisch im italienischen Stil, den Willi Höfer aus Eislingen gestaltet hat. Figuren aus Draht waren die Gäste an diesem sanft nach Kräutern und Zitrusfrüchten duftenden Tisch.


An den Ständen von Kremkau Raumbegrünung und Hutzel-Hydrokulturen gab es Beispiele für die vertikale Wandbegrünung und klassische Hydrokulturgefäße.

Alle auf der IGS 2013 entstandenen Aufnahmen
sind auf unserer 
Seite bei Facebook zu finden.

Anschließend hatten wir noch Gelegenheit zum Besuch der IGS-Außenflächen, was bei wundervollem Frühsommerwetter fast einem Ausflug in den Süden gleich kam.

Die IGS in Hamburg geht noch bis Oktober, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.


P.S. Alle gezeigten Pflanzen und Gefäße sind auch über uns zu beziehen. Sprechen Sie uns an.

Dienstag, 19. März 2013

Grüne Daumen für Innenräume

Professionelle Raumbegrüner bringen Farbe in Büros und Wohnräume


Apfelgrün, Lindgrün, Laubgrün und Moosgrün. Tannengrün, Grasgrün, Minzgrün und Maigrün – die Liste unterschiedlicher Grüntöne ist so lang, dass längst nicht alle so plakative Namen haben können, wie die eben genannten. Grün ist eine durch und durch positiv besetzte Farbe, die aktivierend wirkt, die Kreativität weckt und an Frühling und intakte Natur, Hoffnung, Energie und Lebensfreude erinnert. Gründe genug also, um sich sowohl auf der Arbeit als auch zuhause mit frischem Grün zu umgeben.


Clevere Köpfe wählen dabei Zimmerpflanzen als Grünträger aus, denn mit Palmen, beispielsweise der Kentia-Palme, oder dem Baumfreund (Philodendron) verbessert sich nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch das Raumklima und damit das allgemeine Wohlbefinden.


Professionelle Raumbegrüner holen die Natur ins Haus und verschönern jeden Raum.

 

Für jeden Stil und Geldbeutel

Durch ihre Farben- und Formenvielfalt sind Pflanzen zudem attraktive Gestaltungselemente, die Wohnung oder Büro optisch erheblich aufwerten können – sofern man sie richtig zu kombinieren und zu pflegen weiß. In beiden Fällen lohnt es sich, Profis zurate zu ziehen: Raumbegrüner sind darauf spezialisiert, Gestaltungskonzepte für Büros und Wohnräume zu entwickeln, die individuell auf die Vorstellungen und Wünsche der Auftraggeber eingehen. In einem Großraumbüro oder einem Loft beispielsweise können Pflanzen nicht nur als dekorative Blickfänge dienen, sondern zugleich als schallschluckende Raumteiler. Badezimmer werden mit der passenden Begrünung zum Wellnesstempel und mit einem lebenden Wandbild erhält selbst die kleine Einraumwohnung einen Hauch Großzügigkeit und Extravaganz.


 

Perfekt gepflegt durchs Jahr

Wer zögert, weil ihm schlicht die Zeit für die regelmäßige Pflanzenpflege fehlt, kann sich dabei ebenfalls auf die Grünexperten verlassen: Auch nachdem das persönliche Wohlfühlkonzept gefunden worden ist, stehen sie mit Rat und Tat zur Seite. Ausgeklügelte Hydrokultursysteme mit Wasserstandsanzeigern sorgen dafür, dass sich die Pflanzen ein Stück weit selbst versorgen und selbst ungeübte Pflanzenfreunde auf den ersten Blick erkennen, wann wieder gegossen werden muss. Oder aber man wählt das Rundum-sorglos-Paket: Wer die Profis mit der Betreuung der grünen Mitbewohner betraut, muss sich nie mehr Gedanken um Gießen, Düngen, Schneiden oder Umtopfen machen, und kann sich ganz aufs Genießen des neuen Wohn- und Wohlgefühls konzentrieren.


Ab in die dritte Dimension

Im Garten haben Kletterpflanzen längst einen festen Platz, doch auch in Gebäuden sollte man die Vertikale nicht vergessen. Efeutute (Epipremnum), Russischer Wein (Cissus rhombifolia) oder die Wachsblume (Hoya) mit ihren duftenden Blüten machen sowohl an Rankgerüsten als auch in Blumenampeln eine gute Figur und schaffen auch auf kleinem Raum Platz für zusätzliches Grün. Insbesondere in Bürogebäuden sind zudem „grüne Wände“ sehr angesagt: Die in speziellen Halterungen wachsenden Pflanzen bilden rasch eine dichte Decke und schmücken die Wände wie kostbare Tapeten. Steril wirkende Konferenzräume oder Foyers werden dadurch aufgewertet und belebt, ohne zu verspielt zu wirken und mithilfe von Pflanzenleuchten erhalten selbst lange Flure ohne Tageslicht ein freundlicheres Gesicht.


 
Tipp: Grüne Wände können trotz relativ geringem Platzbedarf das Raumklima entscheidend positiv beeinflussen. Es gibt für jede Raumsituation das passende System. Fragen Sie uns danach.

Wir wünschen eine erfolgreiche Woche und einen sonnigen Frühlingsanfang!


Quelle/Text- und Bildrechte: GMH/FvRH, Blooms, Aqua Art

Donnerstag, 28. Februar 2013

Green Home reloaded

Hydrokultur sorgt für ein grünes Zuhause mit Wohlfühlatmosphäre 

Endlich ist es soweit: Die Tage werden wieder länger, die Sonne schiebt immer häufiger die Wolken beiseite und in den Parks und Gärten leuchten Winterlinge und Schneeglöckchen um die Wette.

Wellnessfaktor Pflanze: Grüne Mitbewohner verbessern
das Raumklima und heben spürbar die Stimmung
.

Die fröhliche Aufbruchstimmung wirkt ansteckend: Überall werden nun alte Kleidungsstücke aussortiert, Fenster geputzt und Wohnungen neu dekoriert. Zufrieden betrachtet man anschließend sein Werk – obwohl, da fehlt doch noch etwas... Wenn draußen die Blättchen sprießen, fällt oft besonders auf, dass in der Wohnung frisches Grün Mangelware ist: Die letzte Birkenfeige (Ficus benjamina) ist schon vor ewigen Zeiten eingegangen, weil sie stets zu viel oder zu wenig gegossen wurde, und die Yucca-Palme schien einem doch ein bisschen sehr Retro und wurde kurzerhand aussortiert.


Auch in Sachen Innenraumbegrünung ist es nun an der Zeit für einen Neuanfang – dank Hydrokultursystemen ohne großen Aufwand, aber mit positivem Langzeiteffekt für Herz und Seele. Das Besondere an den kleinen Kügelchen aus Blähton: Sie geben den Wurzeln Halt und sind auch aus hygienischen Gründen ein unkompliziertes Substrat. In Verbindung mit praktischen Wasserstandsanzeigern sind so selbst pflanzentechnische Anfänger immer auf der sicheren Seite und die grünen Mitbewohner optimal versorgt.

 

Frischer Schwung für die Wohnung

Als Erstes müssen die passenden Pflanzen her, am besten solche, die von Anfang an in Hydrokultur herangezogen wurden. Die Zahl der Arten ist riesig: Palmen und exotisch anmutende Grünpflanzen lassen einen Hauch von Urlaubsgefühl durchs blitzeblank geputzte Wohnzimmer wehen, auf dem Schreibtisch im Arbeitszimmer fällt der edle Elefantenfuß (Beaucarnea) sofort ins Auge und mit bekannten Pflanzen wie der auch als „Drachenbaum“ bekannten Dracaena marginata lebt jeder Wohnraum auf.


Hydrokulturpflanzen sind dabei in allen gängigen Topfgrößen erhältlich, sodass man sich aus dem aktuellen Sortiment trendige Farben und ansprechende Dekors aussuchen kann. Besonders edel wirken hohe konische Pflanzengefäße für den Boden. In ihnen kommen zum Beispiel breitgefächerte Farne oder auch Blütenschönheiten wie Einblatt (Spatiphyllum) oder Flamingoblume (Anthurium) sehr gut zur Geltung. Dadurch bringen sie nicht nur frischen Schwung in die Wohnung, auch die Pflanzen starten von Anfang richtig durch – der Frühling kann kommen.

 

Formen gekonnt kombinieren

Um Zimmerpflanzen gekonnt in Szene zu setzen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie mit dem Pflanzgefäß den Charakter der Pflanze aufgreifen und weiterführen, etwa indem Sie die an spitze Schwerter erinnernden Blätter des Bogenhanfs (Sansevieria) in hohe eckige Pflanzgefäße setzen. Eine solch repräsentative, dynamische Kombination passt gut in modern eingerichtete Wohnungen, Lofts, Eingangshallen und Geschäftsräume.


Umgekehrt kann jedoch auch ein Spiel der Gegensätze sehr reizvoll wirken: Die typische Form des Nestfarns (Asplenium nidus) nimmt eckigen Gefäßen etwas von ihrer Strenge und bringt gleichzeitig Spannung in die Gestaltung. In jedem Fall sollte die Größe von Pflanze und Pflanzgefäß gut aufeinander abgestimmt sein. Eine Kentia-Palme (Howea) und ein hüfthoher Pflanzkübel beispielsweise vermitteln Exklusivität und Eleganz.

Quelle/Text- und Bildrechte: GMH/FvRH, fleurami, plantsfirstchoice, lechuza
 
Tipp: Auch für nicht ganz so moderne Umgebungen wie in den Beispielen oben gibt es passende, schöne Pflanzgefäße. Es muß nicht immer das Standardgefäß sein. Fragen Sie uns danach.

Wir wünschen einen erfolgreichen Abschluß dieser Woche und ein schönes Winterabschlußwochenende!

 



 

Samstag, 23. Februar 2013

Test - Welcher Pflanzentyp sind Sie?

Die Fragen...

 

1. In meiner Wohnung finden sich...

 

a) vor allem Accessoires mit praktischem Nutzen.
b) einige ausgewählte, sorgfältig in Szene gesetzte Accessoires.
c) viele Accessoires und Fotos von Freunden und Familie.


2. Mein Einrichtungsstil wird bestimmt durch...

 

a) zahlreiche Designermöbel.
b) sorgfältig verarbeitete und aufeinander abgestimmte Möbel mit unaufdringlicher Eleganz.
c) einen bunten Mix an Möbeln und Stilrichtungen.


3. Wenn Besuch kommt...

 

a) essen wir auswärts und nehmen danach einen Drink in der Wohnung.
b) gibt es Fondue oder ich verwöhne meine Gäste mit einem ausgefallen Gericht aus dem neuen Kochbuch.
c) bringt jeder etwas mit oder wir kochen gemeinsam.



Die Auswertung...

  

Sie haben vorwiegend Antwort a) angekreuzt?

 

Pflegeleichte Pflanzen mit klaren Konturen, die gut zu stylischen Gefäßen passen, sind für Sie genau das Richtige. Tipp: Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata), Bogenhanf (Sansevieria) oder Einblatt (Spatiphyllum) gedeihen wunderbar in Hydrokultur und bleiben dadurch auch ohne grünen Daumen attraktiv.


Sie haben vorwiegend Antwort b) angekreuzt?

 

Rachenzünglein (Aeschynanthus lobbianus), Bonsaifeige (Ficus microcarpa), aber auch Orchideen oder Paradiesvogelblume (Strelitzia reginae) unterstreichen Ihren niveauvollen Einrichtungsstil. Dazu passen hochwertige Keramik oder Flechtgefäße.


Sie haben vorwiegend Antwort c) angekreuzt?

 

Sowohl attraktive Grünpflanzen, wie Korbmarante (Calathea) oder Drachenbaum (Dracaena), als auch Blütenpflanzen, wie Elatior-Begonien oder Riemenblatt (Clivia miniata), lassen bei Ihnen Wohlfühlatmosphäre aufkommen.


Quelle/Text- und Bildrechte: GMH/FvRH, fleurami, Internet

 

Tipp: Haben Sie einmal Ihren grünen Daumen entdeckt, finden sich rasch sehr viele grüne Mitbewohner ein, die gegossen und gedüngt werden wollen. Hydrokultur kann auch hier das Leben einfacher machen!

 



Freitag, 22. Februar 2013

Von Loft bis Jugendstil – Raumbegrünung für jeden Wohnungstyp

Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima und sind auch ausgesprochen dekorative Accessoires, wie geschaffen, um einen Einrichtungsstil dezent zu unterstreichen oder aber auffällige Akzente zu setzen.




Dabei gilt: Je großzügiger die einzelnen Wohnräume, desto größer sollten auch die Pflanzen ausfallen. In einem Loft oder in einer Wohnung mit Galerie machen stattliche Arten, wie Geigenfeige (Ficus lyrata), die großblättrige Strahlenaralie (Schefflera actinophylla) oder Fächerpalmen (Howea forsteriana), eine gute Figur. Tipp: Bedenken Sie bei der Wahl der Gefäße und des Substrats, dass die Pflanzen über ihre großen Blätter viel Wasser verdunsten. Wenn Sie sich Arbeit abnehmen lassen wollen, dann kommen Sie an pflegeleichter Hydrokultur nicht vorbei, denn mit dieser sparen Sie viel Zeit.


Klare Konturen vermitteln Ruhe und Gelassenheit

Palmen passen auch sehr gut in moderne Wohnungen, in denen kühle Materialien, wie Leder, Glas und Edelstahl überwiegen. Grundsätzlich sollten bei einer eher puristischen Gestaltung auch die Pflanzen klare Konturen besitzen. In Sachen Farbgebung ist der Wechsel zwischen dunklen und hellen Grüntönen sehr empfehlenswert, dies wirkt sehr edel, ebenso verhält es sich mit glänzenden Blättern gegenüber matten Blattoberflächen. Bei Blütenpflanzen sind wenige intensive Farben besser geeignet als ein buntes Allerlei: Als Hingucker, die durch Farbkontraste die Blicke auf sich ziehen, eignen sich beispielsweise Flamingoblume (Anthurium) oder Einblatt (Spatiphyllum).

 

 

Prächtige Pflanzen für prunkvolle Räume

Eine große Bandbreite an Pflanzen steht auch zur Wahl, wenn Sie in einem Stilaltbau wohnen: Filigrane Schmuckpflanzen, wie z.B. die Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens) passen ebenso gut zu hohen stuckverzierten Decken und Parkettböden wie edle Blütenpflanzen. Ein Geheimtipp ist der Drachenbaum ‚Anita‘, der selbst bei mäßigen Lichtverhältnissen noch bestens gedeiht und sich mit seiner spielerischen Transparenz in die vorgegebene Stilrichtung bestens hereinfindet. 


Pflanze und Topf sollten sich nicht gegenseitig Konkurrenz machen. Zudem laufen Sie dann auch nicht Gefahr, die ohnehin opulent wirkende Altbauwohnung zu überfrachten. Bei der Falterorchidee (Phalaenopsis) ist es beispielsweise angebracht, ein edles, schlichtes Gefäß zu wählen, da die kontrastreichen Gefäßfarben und -muster zu sehr in Wettbewerb zur Wirkung der Pflanze treten würden.


Tipp: Wer sich bei der Pflanzenwahl, der Inszenierung oder schlicht der Pflege unsicher ist, kann sich von uns oder durch andere professionelle Raumbegrüner unterstützen lassen.


Quelle/Text- und Bildrechte: GMH/FvRH, fleurami, Blooms, Lechuza

 

Wir wünschen einen guten Start ins Wochenende und eine erfolgreiche neue Woche!



Montag, 4. Februar 2013

Pflanzen ohne Erde: Hydrokultur macht das Leben einfacher

Die natürlichen Lebensbedingungen unserer Zimmerpflanzen lassen sich schwer kopieren. Warum dann nicht ganz auf Erde verzichten? Hydrokultur eignet sich bestens, um auf lange Sicht gesunde Pflanzen zu haben. Dank eines ausgeklügelten und jahrelang bewährten Systems ist die optimale Versorgung mit Wasser und Nährstoffen dabei ganz einfach.

Mit Hilfe von Wasserstandsanzeiger und Langzeitdünger gedeihen
Zimmerpflanzen in Hydrokultur ohne großen Aufwand prächtig.


Zur Hydrokultur gehört ein spezieller Innentopf mit seitlichen Schlitzen, der die Versorgung gewährleistet. Ein eingelassenes Loch bietet einem Wasserstandsanzeiger halt. Er zeigt mit Hilfe einer Skala des Röhrchens an, wann wieder gegossen werden muss. Dafür ist es wichtig, den Topf in einen passenden, wasserundurchlässigen Übertopf zu stellen. In der Regel vergehen zwei bis vier Wochen, bis eine Pflanze den Wasservorrat aufgebraucht hat und wieder Aufmerksamkeit braucht.

Als Substrat im Topf ersetzen Blähtonkugeln die Erde und geben den Wurzeln Halt. Die Versorgung mit lebenswichtigen Mineralien übernimmt ein spezieller Dünger, der dem  Gießwasser beigemischt wird. Es gibt sie auch als praktische Langzeitdünger: Für drei bis sechs Monate liefert das feinkörnige Granulat den Pflanzen alle Nährstoffe, die sie brauchen. Damit haben ausgebleichte, hellgrüne Blätter und Unterversorgung ein Ende. Zudem birgt die Nährlösung kein Infektionsrisiko und darf deshalb sogar in Krankenhäusern und Kantinen zum Einsatz kommen.

Pflanze bildet spezielle Wasserwurzeln

Prinzipiell kann jede Pflanze in Hydrokultur kultiviert werden. Besonders einfach lassen sich Jungpflanzen oder Ableger auf Hydrokultur umstellen. Werden sie ohne Erde zum Wurzeln gebracht, bilden sich gleich sogenannte Wasserwurzeln. Diese vertragen es im Gegensatz zu Erdwurzeln, über längere Zeit im Wasser zu stehen. Bei älteren, gut angewachsenen Pflanzen ist die Umstellung hingegen schwierig. Denn um Erfolg zu haben, muss die Erde komplett aus dem Wurzelbereich entfernt werden. Wer also eine große Pflanze in Hydrokultur wachsen lassen möchte, sollte eine im Fachhandel kaufen, die direkt in Blähtonkugeln gezogen wurde.

Pflanzen nicht ständig im Wasser stehen lassen

Werden Blätter an den Spitzen braun und entwickelt die Nährlösung einen unangenehmen Geruch, ist vermutlich der Wasserstand zu hoch. Dann können die Wurzeln nicht atmen und beginnen zu faulen. Eine Pflanze sollte deshalb erst gegossen werden, wenn die Anzeige ein bis zwei Tage ganz unten stand. Anschließend sollte bis zur entsprechenden Markierung aufgefüllt werden. Auf einen zu hohen Wasserstand reagieren viele Pflanzen empfindlich.
Quelle/Text- und Bildrechte: GMH/FvRH
Wir wünschen eine erfolgreiche Woche!